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Meine Schiffe sind unterwegs.
Fünf Schiffe, ausgerüstet und bemannt.
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Welch angenehme Überraschung.
Ich erwartete Eure Schiffe, aber nicht Euch.
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Wenn meine Männer kämpfen, muss ich
als ihre Königin doch bei ihnen sein.
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Um sie sterben zu sehen? Dieses Vergnügen
gönne ich meinen Männern auch. Setzt euch.
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Artemisia, Königin von Halikarnassos.
:11:24
Wir besuchten ihre Stadt im letzten Jahr.
Der König holte ihren Rat zum Krieg ein.
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Ich bin froh, Euch bei mir zu haben.
Jeder hier rät mir etwas anderes.
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Artabanos, den Krieg aufzugeben.
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Mardonius, die ganze Welt zu erobern.
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Und Demaratus,
Frieden mit Sparta zu suchen.
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Nur weil ich mein Volk kenne.
Ich weiß, wie sie handeln werden.
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Selbst wenn sie sich entschließen,
ihren König zu vertreiben?
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Verzeiht mir.
Der Witz der edlen Dame liegt mir nicht.
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Er hat mir stets geholfen.
Zumindest bin ich noch bei meinem Volk.
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Und ich bin noch immer Königin.
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Gut gesprochen. Ich wollte seinen Hochmut
mit der falschen Waffe stutzen.
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Eure Zunge ist tödlicher als ein Schwert.
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- Warum erlaubt ihr ihm zu bleiben?
- Er könnte mir dienlich sein.
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Die Griechen haben sich
in Korinth versammelt.
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Sie dürfen sich nicht vereinen.
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Solange sie miteinander streiten, können
Männer wie Demaratus mir nützlich sein.
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Uns, meint Ihr sicher.
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Ich brauche auch Euren Rat.
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Kommt heute Nacht.
:12:42
Kommt Ihr?
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Nur wenn Ihr mir versprecht, dass wir nur
über die Versammlung in Korinth reden.
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Die Unabhängigkeit unserer Städte
ist der Eckpfeiler unserer Freiheit.
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Deshalb schlage ich vor,
dass jede Stadt für sich dieses Problem löst.