:14:02
Sicher. Die Dinge liegen heute anders.
:14:06
Heute ist die Gefahr noch größer.
Ganz Asien fällt diesmal über uns her.
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Ihr Heer ist um ein Vielfaches größer.
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Diese Männer sind brutal,
wild, blutdürstig und gnadenlos.
:14:22
Aber nicht deshalb sollten wir sie fürchten.
Das ist nicht die Quelle ihrer Macht.
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Ihre Macht liegt in ihrer Einigkeit.
:14:33
Einigkeit. Dieses schreckliche Wort
wird Griechenland sicher zerstören,
:14:40
wenn nicht auch wir zusammenstehen.
:14:43
Ein Bund freier Männer, die diese Woge
der Tyrannei gemeinsam aufhalten.
:14:50
Wir alle schätzen Themistokles
als einen Meister der Worte.
:14:56
Aber bevor wir uns von ihnen leiten lassen,
:15:00
sollten wir auch andere Worte bedenken.
:15:05
Erbat Athen nicht eine Prophezeiung
des Orakels von Delphi?
:15:10
Gebt es zu. Kein Grieche handelt,
ohne erst die Götter zu befragen.
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Warum verschweigt ihr die Prophezeiung, nur
um uns in einen schlechten Krieg zu führen?
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Es gibt keine schlechten Kriege.
Nur kleinmütige Männer.
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Ihr weicht der Antwort aus.
:15:30
Zufällig kenne die Prophezeiung genau.
:15:33
Hier ist sie.
:15:36
"Flieht ans Ende der Welt, Verlorene.
Verlasst eure Häuser."
:15:40
"Feuer und der hitzige Gott des Krieges
werden euer Verderben sein."
:15:47
Mir scheint, dass die Götter damit
den Untergang Athens vorhersagen.
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Ist es nicht wundervoll, einen
so gescheiten Kopf unter uns zu haben?