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Ohne ihre Würde aufzugeben.
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Aber auch ohne nutzlose Heldentaten,
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die nur zum Massenselbstmord
aller Griechen führen würden.
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Ruhe.
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Hören wir nun
den Vertreter Athens, Themistokles.
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Vor 10 Jahren überfiel Xerxes' Vater
Griechenland bei Marathon.
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Damals stellten sich
die Athener ihm mutig entgegen.
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Unsere spartanischen Freunde, berühmt für
ihre Frömmigkeit wie für ihre Kampfeskraft,
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boten zwar ihre Hilfe an, waren dann jedoch
durch ein religiöses Fest verhindert.
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Daraufhin griffen die Athener
den zehnmal stärkeren Feind
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ohne fremde Hilfe an und warfen ihn ins Meer.
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Lasst die Geschichte.
Heute liegen die Dinge anders.
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Sicher. Die Dinge liegen heute anders.
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Heute ist die Gefahr noch größer.
Ganz Asien fällt diesmal über uns her.
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Ihr Heer ist um ein Vielfaches größer.
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Diese Männer sind brutal,
wild, blutdürstig und gnadenlos.
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Aber nicht deshalb sollten wir sie fürchten.
Das ist nicht die Quelle ihrer Macht.
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Ihre Macht liegt in ihrer Einigkeit.
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Einigkeit. Dieses schreckliche Wort
wird Griechenland sicher zerstören,
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wenn nicht auch wir zusammenstehen.
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Ein Bund freier Männer, die diese Woge
der Tyrannei gemeinsam aufhalten.
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Wir alle schätzen Themistokles
als einen Meister der Worte.
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Aber bevor wir uns von ihnen leiten lassen,